PELARON

Entwicklungstagebuch

Wie PELARON entsteht – und was dabei schiefgeht

Wie PELARON entsteht, warum manches länger dauert als gedacht und was dabei schiefgeht. Ohne Beschönigung.

Alle Beiträge als ein PDF. Die Gesamtausgabe fasst die Chronik und alle siebenundvierzig Beiträge zu einem Heft zusammen — 181 Blätter, A4, mit Inhaltsverzeichnis. Stand 24. Oktober 2026.

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Hardware-Dokumentation

Neben der App entsteht eine eigene Bordsteuerung: PELARON Control24 Pro, eine Steuerung aus drei Platinen, die die vorhandenen Wippschalter mit der nativen App verbindet, ohne sie zu entmachten. Die Dokumentation dazu ist getrennt vom Tagebuch der Software — zweiundzwanzig Kapitel in meiner Stimme, für Segler geschrieben. Sie reichen vom ersten Gedanken an der Schalttafel über den Schaltplan und die drei Platinen bis zur Bestellung, den Bauteilen, dem Werkzeug und dem Warten auf die Platinen. Die ersten Kapitel erklären, warum keine Funkmodule, warum ein zweiter Rechner und warum Navigation, Autopilot und Funk nicht an der Platine hängen.

Hardware-Dokumentation · PELARON Control24 Pro. Von der Schalttafel zur eigenen Steuerplatine — 49 Seiten, A4, mit Inhaltsverzeichnis. Schaltplan und Leiterplatten sind fertig, die drei Platinen sind in Fertigung. Es bleibt ein Prototyp für Bluebaerry, ohne Freigabe und ohne Zulassung; nichts darin ist eine Anleitung zum Nachbau oder Einbau. Ausschnitte aus Schaltplan und Leiterplatte enthält die Dokumentation bewusst nicht.Stand 18. Oktober 2026 · wird fortgeschrieben

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Beiträge

21. bis 24. Oktober 2026 · Teil 47 Es wird Der Abgleich zwischen den Geräten funktioniert so weit, Gäste lassen sich an Bord einladen, die App kommt in zwei Sprachen — und ein paar Fehler sind abgestellt, die ich erst bemerkt habe, als sie mir selbst passiert sind. 18. bis 20. Oktober 2026 · Teil 46 Auf der Zielgeraden Die Ankerwache traut einer stillstehenden Position nicht mehr, jede Dauer steht jetzt in Stunden und Minuten, die Webfassung zieht nach — und die Bordsteuerung bekommt ein Schaufenster, bevor es sie zu kaufen gibt. 17. Oktober 2026, abends · Teil 45 Der verschwundene Teil Die Gesamtausgabe kommt jetzt aus einem eigenen Werkzeug mit vier Prüfern — und die fanden, was niemand gemerkt hatte: In den Quellen fehlte ein ganzer Teil. Dazu fährt die Bootsakte jetzt in der Sicherung mit, und der Assistent bekommt einen Schlüssel, der nie mehr abläuft. 16. Oktober 2026, abends · Teil 44 Ein Hinweis ist ein Versprechen Auf dem Medizinbogen versprach die App eine verschlüsselte Sicherung, die es gar nicht gab — jetzt liegen die persönlichen Dateien in einer verschlossenen Hülle, und ein Prüffall wacht darüber, dass Satz und Wirklichkeit nie wieder auseinanderlaufen. Dazu eine neue Regel nach einem mangelhaften Dienstag, ein Zurück-Knopf in allen Menüpunkten und eine Pille „Nach oben“, die vier Anläufe brauchte. 18. September 2026, abends · Teil 43 Manchmal ist weniger mehr Ein Konzept in drei Fassungen vor dem Frühstück, eine Platine, die im Winter gelötet wird und heute schon in der App läuft, ein Assistent, der erst nicht weiterhelfen konnte — und warum das Funkgerät jetzt nicht an der Platine hängt. Ein Tag, an dem ich eigentlich löten wollte. 17. September 2026, abends · Teil 42 Miss jetzt alles Ein Nachmittag lang dieselbe Sache, dann Lieferungen, die auf meinem iPad gar nicht liefen, weil Safari die alte Seite hielt. Warum ich am Ende erleichtert war und trotzdem finde, dass der Fehler nicht hätte passieren dürfen — und warum sich nicht das Bauen geändert hat, sondern das Messen. 16. September 2026, abends · Teil 41 Wer nichts sieht, muss es sagen Eine Ankerwache, die nicht weiß, wo das Boot liegt, hat bisher nichts gesagt — nur ein graues Wort auf dem Bildschirm. Warum das für mich schwerer wiegt als alles andere an diesem Tag, was hundertsieben Schiffe zwei Wochen lang im Bordnetz gemacht haben, und warum ein eingebauter Baustein noch lange kein gezeigter ist. 13. September 2026, abends · Teil 40 Lieber einmal mehr als einmal zu wenig Die erste Nacht, in der die Ankerwache wirklich gelaufen ist — und warum ich den Radius vergrößert habe, ohne das für einen Fehlschlag zu halten. Was 5,81 Meter mit zwei GPS-Empfängern zu tun haben, warum ein Törn ohne Plan trotzdem ein Törn ist, und was passiert, wenn drei verschiedene Dinge denselben Namen tragen. 12. September 2026, abends · Teil 39 Das muss ein logischer Prozess sein Der Tag nach dem Törn: vierzig Befunde abarbeiten — und dabei vierzig neue finden. Warum derselbe Törn an drei Bildschirmen drei verschiedene Dinge hieß, warum eine Karte aus 44 Punkten statt aus 1460 gezeichnet wurde, und was ein Logbuch von einer Sammlung Anzeigen unterscheidet. 11. September 2026, abends · Teil 38 Dazu dient der Törn Der erste richtige Törn mit der App an Bord — und er hat mehr Fehler gezeigt als zwei Wochen am Schreibtisch. Ein iPad, das zu warm wird und eine Stunde Logbuch mitnimmt. Ein Strom, den es nicht gibt. Und die Frage, was „Segel gesetzt“ eigentlich heißt. 10. September 2026, abends · Teil 37 Der Donnerstag Der Tag, an dem das Bordnetz zum ersten Mal wirklich sprach. Ein Anschluss, den kein Handbuch nennt. Hundertsieben Schiffe in der Umgebung. Und ein Fehler, den kein Prüffall am Schreibtisch je gezeigt hätte: eine App, die „läuft“ sagt und nichts mehr hört. 9. September 2026, abends · Teil 36 Einundzwanzig von einundzwanzig Der letzte der einundzwanzig Bereiche ist gebaut. Eine Entscheidung über den Assistenten, der mehr können soll als suchen. Fünf Fehler, die kein Prüfer sah. Und ein falscher Ordner, der die Website eine Viertelstunde lang zur App machte. 8. September 2026, abends · Teil 35 Ein Ankern, ein Eintrag Eine Ankerwache, die nie ins Logbuch geschrieben hatte, und ein Satz auf dem Bildschirm, der sechs Tage lang nicht stimmte. Elf Zeilen für einen Ausfall. Und ein Abend, an dem sechs Lieferungen durchgingen — ein guter Fluss. 5. bis 7. September 2026 · Teil 34 Verbunden, aber still Ein Wochenende an der Hardware, mit Lötkolben und dem Spaß von früher. Eine Platine, die gleich groß gebaut wird. Und ein Montag am Schreibtisch, an dem der Mac das Bordnetz spielte, nichts passierte — und alles funktionierte. 4. September 2026, ganzer Tag · Teil 33 Das Bild war schöner als die Wirklichkeit Ein Seewetterbericht, der drei Tage lang falsch aussah, weil er ein Fernschreiben ist. Ein Blatt, das auf dem Bild schöner war als auf dem iPad. Und Prüffälle, die seit Tagen nicht gelaufen waren — zweimal an einem Tag gegen eine Fassung geprüft, die es nicht gibt. 3. September 2026, ganzer Tag · Teil 32 Ein Kreis, den es nicht gab Vierzehn Meter vom Ankerpunkt, Alarmradius zehn — und kein Alarm. Über einen Bildschirm, der einen Kreis gezeigt hat, den es nicht gab, drei Funktionen, die still gestorben sind, und die Frage, was fehlt, wenn eine Zahl fehlt. 2. September 2026, ganzer Tag · Teil 31 Der Anker war bereits oben Die Totmannschaltung hat bei ihrem ersten Einsatz gemeldet, wie sie sollte — und dabei gezeigt, dass die Ankerwache einen Neustart nicht übersteht. Über einen Vormittag voller Wiederholungsfehler, zweiundvierzig Regeln an zwanzig Stellen und eine Lieferung, die nie ankam. 1. September 2026, ganzer Tag · Teil 30 Das Feld stand die ganze Zeit da Ein Feld, das die ganze Zeit da war und keine Beschriftung trug — an sechzehn Stellen. Über Wasser, das die Bordkasse nie erreichte, ein Bootsjahr, das im April anfängt, und eine einzige Zeile, an der das ganze Logbuch hing. 31. August 2026 · Teil 29 Der Deckel war null Punkt hoch Drei Fehler an einem Tag, die alle fehlerfrei übersetzt haben: ein Deckel null Punkt hoch, ein Nachtfilter, der Grün zu Schwarz macht, und ein langer Druck, der nie ankommt. Über Prüfungen, die nicht scheitern können — und warum die Versicherungspolice an Bord nichts nützt, wenn die Werft sie braucht. 30. August 2026 · Teil 28 Gehts noch? Ich hatte vier Fragezeichen getippt, weil der Notruf von der Bordzentrale verschwinden sollte — und alles, was er braucht, lag längst da. Über einen Abend mit fünf neuen Bereichen, einem Dunkelmodus mit Kontrast 1,03 zu 1 und einem Wort, das ich zweimal beanstanden musste. 29. und 30. August 2026 · Teil 27 Zum Anschauen, nicht zum Bedienen Zwei Tage, an deren Ende ich gefragt habe: Wolltest du eigentlich etwas anderes bauen als meine App? Über eine native Fassung, die gut aussah und die man nur anschauen konnte — und über die Frage, wie man das mit Handschuhen auf einem schwankenden Boot bedienen soll. 28. und 29. August 2026 · Teil 26 Svenner ist mein iPhone Eine Stunde an einem Gerät gesucht, das nie gemeint war — und dann lief der erste PELARON-Bildschirm nativ auf dem iPad. Über einen Laien, der ein fremdes Werkzeug nach einer Anleitung bedient, die jemand geschrieben hat, der es selbst noch nie gesehen hat. 28. August 2026, zweite Hälfte · Teil 25 Meine Messungen sagten, es sei in Ordnung Ein iPad mit Sprachausgabe hat an einem Nachmittag sechs Fehler gefunden, die kein Prüfprogramm gefunden hätte. Gemessen war die Auszeichnung. Nicht gemessen war das Verhalten über Zeit. 28. August 2026 · Teil 24 Vier Sachen, die mir aufgefallen sind, während die Maschine gemessen hat Der Plan war klein: einmal beweisen, dass meine Daten von einem Gerät aufs andere kommen. Es wurde der längste Arbeitstag, den dieses Projekt bisher hatte – und vier Sachen sind mir nebenbei aufgefallen. 27. August 2026 · Teil 23 Der Katalog, der mich beurteilen lässt, was ich nicht beurteilen kann Der medizinische Notfallkatalog lässt mich beurteilen, was ich nicht beurteilen kann. Der Satz ist mir beim Durchklicken der eigenen App gekommen, und er hat einen ganzen Tag Arbeit ausgelöst. 26. August 2026 · Teil 22 Wer entscheidet das Fünf Fragen an einem Tag, die nichts miteinander zu tun hatten und doch dieselbe Gestalt: Wer darf das eigentlich entscheiden – und tut die Software so, als könnte sie es? 25. August 2026 · Teil 21 Die Regel gab es längst An Bord tippt man mit nassen Fingern. Vier Befunde an einem Tag hatten dieselbe Form: eine Regel, die es im Haus längst gab – und Stellen, die sie nicht kannten. 24. August 2026 · Teil 20 Als die Prüfung ihre eigene Antwort abschrieb Dreimal an einem Tag hat eine Prüfung bestätigt, was erwartet worden war – ohne etwas gemessen zu haben. Und dreimal hat eine echte Messung die Antwort umgedreht, bevor Arbeit hineinfloss. 24. August 2026 · Teil 19 Was auf dem Bildschirm steht, gilt Zweiundzwanzig Stunden zwischen Anmeldung beim Apple Developer Program und dem Antrag für kritische Hinweise. Viermal sagte der Bildschirm etwas anderes als meine eigene Anleitung. 23. August 2026 · Teil 18 Fünfmal das Falsche gemessen Fünf Messungen an einem Abend haben etwas gemessen, das nicht die Frage war. Jede einzelne lieferte eine Zahl, keine davon war falsch – und genau das ist die unangenehme Sorte Irrtum. 23. August 2026 · Teil 17 Vorhanden ist nicht erreichbar „Nur ist die Academy-Seite nirgends zu finden.“ Drei Dinge an einem Vormittag, die es gab und die niemand erreichen konnte. Vorhanden ist nicht erreichbar. 22. August 2026 · Teil 16 Eine Schrift, die nie ankam Zwei Stildateien nennen seit Monaten dieselben zwei Schriften und liefern keine davon aus. Jedes Gerät hat sich seine eigene Ersatzschrift gesucht, und gemerkt hat es niemand. 22. August 2026 · Teil 15 Eine Zeile statt sieben Aus sieben Ersetzungen wurde eine Zeile, die 159 Stellen auf einmal richtig macht – sichtbar geworden erst durch einen Fehler in meiner eigenen Suche. 21. August 2026 · Teil 14 Die Antwort stand vier Zeilen über dem Fehler Angesehen sah die App gut aus, gemessen kam etwas anderes heraus. Und die Antwort auf das Kontrastproblem stand seit Wochen vier Zeilen über dem Fehler. 21. August 2026 · Teil 13 Der zweite fremde Prüfbericht Neunzehn Seiten, elf Befunde von jemandem, der die App nur von außen kennt. Ein guter Prüfbericht ist nicht der, der recht hat – es ist der, bei dem man nachrechnen kann, wo er danebenliegt. 21. August 2026 · Teil 12 Dreimal dieselbe Datei Sechsundzwanzig Lieferungen an einem Tag – und die Zahl, die haften bleibt, ist eine andere: dreimal dieselbe Datei hochgeladen, weil meine Messung die falsche Adresse traf. 20. August 2026 · Teil 11 Ein Schönheitsfehler „Warum sind die Auswahlfelder nicht alle auf einer Höhe?“ Ich hatte es nach hinten geschoben und dafür eine Stunde gebraucht statt zwanzig Minuten. Ein Darstellungsfehler bekommt dieselbe Messung wie ein Rechenfehler. 19. August 2026 · Teil 10 Der fremde Prüfbericht Zwanzig Befunde von außen, mit Noten von 9,1 für die Website bis 7,0 für die App. Ein fremder Befund ist eine Beobachtung, keine Aufgabe – vor der Aufnahme steht die Frage, womit gemessen wurde. 17. August 2026, abends · Teil 9 Die Prüfsumme, die nichts gemessen hat Achtundachtzig Zeitgeber, drei Sekunden Startzeit – und eine Prüfsumme, die eine Zahl geliefert hat, ohne etwas gemessen zu haben. Solche Messungen sind gefährlicher als gar keine. 17. August 2026, nachmittags · Teil 8 Die Ölmenge, die ich fast erfunden hätte Eine gute Idee, zwei Stunden Arbeit, ein Test mit vier Motoren – und dann habe ich meinen eigenen Vorschlag wieder eingesammelt. Eine Spanne, die den wahren Wert nicht enthält, ist schlechter als keine. 14. August 2026 · Teil 7 Zwei Fehler, die keine waren Zwei Punkte standen auf meiner Liste als „Doppelung“. Beide waren keine. Bevor man etwas als überflüssig entfernt, sollte man wissen, wofür es da war. 11. und 12. August 2026 · Teil 6 Ein Cent, zwei Tage Bernd schuldete 35,54 Euro, die App sagte 35,53. Ein Cent, zwei Tage – und die Erkenntnis, dass genau die Datei kaputtging, deren Prüfsumme wir nie abgefragt hatten. 9. August 2026 · Teil 5 Der leere Notfallbildschirm Der Notfallbildschirm zeigte keine Leitstelle mehr – gefunden beim zufälligen Durchsehen. Was ohne Rechnung gilt, darf nicht von einer Rechnung abhängen. 9. August 2026 · Teil 4 „Betriebsbereit“ Die Diagnose meldete „System betriebsbereit“, während zwei Kernfunktionen nicht arbeiteten. Ein Messwert ist nur so gut wie das Wissen darüber, was das Messgerät nicht sieht. 7. August 2026 · Teil 3 Fünf Reiter, die nichts hielten Fünf Reiter mit Beschriftung, hinter denen nichts stand. Ein leeres Feld ist ehrlich. Eine Beschriftung ohne Funktion dahinter ist es nicht. 6. August 2026 · Teil 2 „Nicht raten“ Eine Meldung wegzuerklären, statt sie zu prüfen, führt dazu, dass man danach an der falschen Stelle weitersucht. Zwei Tage, an denen mir das dreimal passiert ist – und die Regel, die daraus wurde. August 2026 · Teil 1 Der Wassersammler, den keiner kannte Angefangen hat es nicht mit Software, sondern mit einem Impeller und einem Wassersammler im Auspuffstrang, dessen Durchmesser niemand kannte. Das Wissen über mein Boot lag nicht bei mir – es gehört ans Boot.

Worum es hier nicht geht

Dieses Tagebuch ist kein Ratgeber. Anleitungen, Checklisten und technische Grundlagen stehen im Wissensbereich – dort ohne Datum, weil sie in fünf Jahren noch gelten sollen. Das Refit der Bluebaerry hat seinen eigenen Bereich.

Hier steht, was nur einmal passiert ist.