PELARON

Transparenz

Was mit deinen Borddaten passiert – im Einzelnen

In PELARON liegen Bootsdaten, Dokumente, Crewangaben und im Zweifel auch Gesundheitsinformationen. Wer so etwas anvertraut, hat ein Recht auf konkrete Antworten statt auf Werbeversprechen. Deshalb steht hier, was tatsächlich passiert – einschließlich der Stellen, an denen PELARON an Grenzen stößt.

Aktueller Stand

App-Versionsiehe AppSystem & Diagnose
Datenschema26Cloud und lokal
ReifegradOffene Betaim täglichen Einsatz
ServerstandortDeutschlandnur bei Cloud-Nutzung

Die Versionsnummer steht bewusst nicht hier, sondern nur in der App unter System & Diagnose. Eine Zahl auf einer Website veraltet zwangsläufig – und eine Transparenzseite mit falschen Angaben wäre das Gegenteil dessen, wofür sie da ist. Alles Übrige auf dieser Seite ändert sich nur, wenn sich die App grundlegend ändert.

Was bleibt auf dem Gerät, was geht in die Cloud

Ohne Cloud-Konto verlässt überhaupt nichts dein Gerät. Erst wenn du dich freiwillig anmeldest, wird abgeglichen – und auch dann nicht alles.

Bleibt immer lokal

Auch bei aktivem Cloud-Konto, ausnahmslos

  • Das gesamte Medizinmodul
  • Logbucheinträge mit medizinischem Bezug – sie werden vor dem Senden herausgefiltert
  • Aufgaben und Einkaufsposten, die aus medizinischen Einträgen entstanden sind
  • Unfertige Logbuch-Entwürfe
  • Das Diagnoseprotokoll
  • Prüfergebnisse der Datenintegrität
  • Der Zustand der Ankerwache
  • Geräte- und Sitzungsdaten dieses Geräts
  • Alles, was Passwort, Schlüssel oder Zugangsdaten enthält

Wird abgeglichen

Nur mit Cloud-Konto, nur für berechtigte Crew

  • Boot, Ausrüstung und technische Anlagen
  • Törns, Etappen und Logbuch ohne medizinischen Bezug
  • Wartungsaufgaben und Servicehistorie
  • Inventar und Einkaufslisten
  • Crewangaben und Rollen
  • Bordkasse
  • Dokumentenverweise und Fristen
  • Sicherheitsprüfungen

Warum der Medizinschutz doppelt gebaut ist

Ein Filter allein in der App wäre eine Zusage, die niemand nachprüfen kann. Deshalb greift die Aussortierung zweimal: einmal in der App, bevor überhaupt etwas gesendet wird, und ein zweites Mal auf dem Server, der medizinische Datensätze im normalen Abgleich zurückweist. Selbst ein Fehler auf einer der beiden Seiten würde die Daten nicht in die Cloud bringen.

Wie verschlüsselt wird

Zahlen statt Beteuerungen. Wer sich damit auskennt, kann sie einordnen.

Übertragung zum Server Ausschließlich über HTTPS.
Verschlüsselte Komplettsicherung AES-GCM mit 256 Bit. Der Schlüssel wird über PBKDF2 mit SHA-256 und 210.000 Durchläufen aus deiner Passphrase abgeleitet. Für jede Sicherung werden ein neuer Zufallssalt und ein neuer Initialisierungsvektor erzeugt.
Ort der Verschlüsselung Auf deinem Gerät im Browser, bevor die Datei entsteht. Die Passphrase wird weder gespeichert noch an einen Server übertragen. Ohne sie ist keine Wiederherstellung möglich – auch nicht durch uns.
Passwörter Serverseitig ausschließlich als Hash gespeichert, niemals im Klartext. Mindestlänge zwölf Zeichen.
Zugriffstoken Ebenfalls nur als Hash. Gespeichert wird zusätzlich der Zeitpunkt der letzten Verwendung, um abgelaufene Sitzungen zu beenden.
Anmeldeversuche E-Mail-Adresse und IP-Adresse werden nur als nicht rückrechenbarer Hash protokolliert. Im Klartext liegt beides nicht vor. Löschung nach 30 Tagen.
Crew-Einladungen Der Einladungsschlüssel wird nur als Hash gespeichert und erscheint im Aktivitätsprotokoll nicht. Gültigkeit sieben Tage.

Wenn ein Gerät verloren geht

Unter Cloud & Sync siehst du alle Geräte, die mit deinem Konto verbunden sind, und kannst jedes einzeln abmelden. Der Cloud-Zugriff des betroffenen Geräts endet damit sofort.

Was dabei nicht geht – und das ist wichtig zu wissen

Daten, die auf dem verlorenen Gerät bereits offline gespeichert sind, können wir nicht aus der Ferne löschen. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern die Kehrseite des Offline-Prinzips: Was ohne Netz funktionieren soll, liegt eben auch ohne Netz vollständig auf dem Gerät.

Praktische Folge: Sichere dein Gerät mit Code oder biometrischer Sperre. Das ist der wirksamste Schutz für deine Borddaten – wirksamer als alles, was PELARON serverseitig tun kann.

Daten mitnehmen oder löschen

Alles mitnehmen Unter Cloud & Sync erzeugt „Verschlüsselt herunterladen“ eine vollständige Sicherung deines gesamten Datenstands als Datei. Sie gehört dir und funktioniert unabhängig von unserem Server.
Technische Daten einsehen Unter System & Diagnose lässt sich das Diagnoseprotokoll als lesbare Datei exportieren. Es enthält technische Angaben, aber keine Passwörter.
Lokal löschen Jeder Datensatz lässt sich in der App löschen. Wer alles entfernen will, deinstalliert die App und löscht die Websitedaten im Browser.
Konto löschen In der App unter Technik & Einstellungen, Cloud & Sync selbst löschbar – sofort und ohne Nachfrage. Konto, Anmeldungen, Geräte und, sofern du Eigentümer bist, das Boot mit allen abgeglichenen Datensätzen. Die Daten auf deinem Gerät bleiben dabei erhalten; das ist Absicht. Alternativ genügt eine Nachricht an info@pelaron.de.

Was PELARON heute noch nicht kann

Diese Punkte stehen hier, weil sie sonst erst auffallen würden, wenn sie stören.

Kein Fernlöschen verlorener Geräte Der Cloud-Zugriff endet sofort, die bereits offline gespeicherten Daten bleiben auf dem Gerät.
Nur ein Boot je Installation Eine lokale Installation ist an ein Konto und ein Boot gebunden. Das verhindert, dass Datenbestände verschiedener Boote versehentlich vermischt werden. Mehrere Boote sind noch nicht freigeschaltet.
Bordelektronik im Browser nicht auslesbar NMEA 2000, Signal K und Victron GX lassen sich erfassen und dokumentieren, aber nicht auslesen. Grund ist eine Sicherheitsregel der Browser: Eine über HTTPS geladene Seite darf keine unverschlüsselte Verbindung zu einem Gerät im lokalen Netz aufbauen, und Gateways besitzen kein Zertifikat für den verschlüsselten Weg. Das ließe sich nur mit einer eigenständigen App lösen.
Kein Betrieb bei geschlossener App Ankerwache und automatische Aufzeichnung laufen nur, solange PELARON geöffnet ist. iOS hält Web-Apps im Hintergrund an. Die App weist an jeder betroffenen Stelle darauf hin.
Offene Beta Der Kern läuft stabil im täglichen Einsatz, einzelne Funktionen können sich noch ändern. Deshalb: vor größeren Aktualisierungen eine Sicherung erstellen.

Dienste von Dritten

Für Wetter, Ortssuche, Häfen und die Kartenansicht ruft die App fünf externe Dienste auf. Dabei wird technisch bedingt deine IP-Adresse übertragen, bei ortsbezogenen Abfragen zusätzlich die abgefragte Position. Welche das im Einzelnen sind und auf welcher Rechtsgrundlage, steht in Abschnitt 8 der Datenschutzerklärung.

Etwas gefunden, das hier falsch steht?

Diese Seite beschreibt den Stand von Juli 2026. Wenn dir etwas auffällt, das nicht stimmt oder unklar formuliert ist, schreib an info@pelaron.de. Eine Transparenzseite, die nicht korrigiert wird, ist keine.

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