WER HINTER PELARON STEHT

Gebaut von jemandem, der selbst damit fährt

PELARON entsteht nicht am Schreibtisch einer Softwarefirma, sondern an Bord einer Yacht, die von uns selbst refittet wurde. Von der ersten Idee bis zum eigenen Boot vergingen drei Jahre.

Wasser, so lange ich denken kann

Die Faszination fürs Wasser gab es schon in der Kindheit. Als Jugendlicher wurde daraus Windsurfen – stundenlang draußen, bei jedem Wind, der halbwegs stand.

Dann kamen Lehre und die ersten Jahre der Selbständigkeit, und wie das so geht: Das Hobby verlor sich. Nicht aus Desinteresse, sondern weil andere Dinge dringender wurden. Ein paar Jahre lang war Wasser etwas, an das man sich erinnerte.

Ein Hausboot, ein Bier und eine Idee

Vor fünf Jahren dann ein Familienurlaub auf einem Hausboot in der Mecklenburgischen Seenplatte. Kein Segeln, kein Anspruch – einfach eine Woche auf dem Wasser.

Es hat gereicht. Bei einem Treffen mit Freunden, bei dem wir über gemeinsame Urlaubserinnerungen redeten, entstand aus einer Bierlaune heraus die Idee: Wir machen die Bootsscheine. Richtig, mit Prüfung. Ein sehr guter Freund und ich.

Sportbootführerschein See und Binnen. Und dann kam eines zum anderen. In den Jahren danach folgten der SKS, die Funkzeugnisse für Binnen und See, der Pyrotechnikschein.

Und irgendwann reicht Chartern nicht mehr

Was mit einer Bierlaune anfing, wurde ernst. Der Drang nach dem Segeln – und nach der Freiheit, die dazugehört – wurde so groß, dass ein eigenes Boot her musste.

Vor zwei Jahren war es soweit: Bluebaerry wurde gekauft und nach unseren Vorstellungen selbst refittet. Nicht in Auftrag gegeben, sondern selbst gemacht – Rumpf, Durchführungen, Elektrik, Solar, Fenster und Luken, Segel und Rigg, Motor.

Wer das einmal durchgezogen hat, weiß hinterher zwei Dinge sehr genau. Erstens, wie viel an einem Boot zusammenkommt. Zweitens, wie schnell man den Überblick verliert, wenn man nichts aufschreibt.

Daraus entstand PELARON

Bootsverwaltung war zuerst eine Tabelle. Dann mehrere Tabellen. Dann Notizen auf dem Handy, Fotos in der Galerie, Rechnungen im Mailfach und ein Logbuch, in das man abends zu müde war, etwas einzutragen.

Es gibt Apps dafür. Wir haben mehrere ausprobiert. Was uns störte, war weniger der Funktionsumfang als die Haltung dahinter: Daten, die irgendwo landen. Abos, die teurer werden. Funktionen, die verschwinden. Und ein Logbuch, das sich anfühlt wie Büroarbeit statt wie ein Rückblick auf die Saison.

Also haben wir es selbst gebaut – für das eigene Boot, aber von Anfang an so, dass es für jedes andere genauso funktioniert.

Was daraus folgt

Alles bleibt auf deinem Gerät. PELARON funktioniert ohne Konto und ohne Internet. Ein Cloud-Konto ist ein Angebot, keine Voraussetzung. Medizinische Angaben verlassen das Gerät grundsätzlich nie.

Was da ist, bleibt da. Funktionen, die heute kostenlos sind, werden nicht später hinter eine Bezahlschranke geschoben.

Was nicht geht, steht auch da. Auf der Transparenzseite steht, was die App heute nicht kann – und warum. Das ist unbequem und trotzdem richtig.

Das Testboot heißt Bluebaerry

Jede Funktion in PELARON wird an Bord benutzt, bevor sie erscheint. Wenn ein Wartungseintrag umständlich ist, merkt man das nicht in einer Besprechung, sondern wenn man im Motorraum steht und die Hände ölig sind. Das Refit von Bluebaerry ansehen

Wer wir sind

PELARON wird von Sven Griesbach aus Erfurt entwickelt. Kein Team, keine Investoren – ein Segler mit einem Boot, einer Idee und der Überzeugung, dass Bordsoftware von jemandem kommen sollte, der selbst damit unterwegs ist.

Fragen, Kritik oder ein Fehler, der dir aufgefallen ist? Schreib einfach: info@pelaron.de. Antwort kommt von der Person, die die App auch gebaut hat.