Viele Einzellösungen
Ladegeräte, Instrumente, Sensoren und Verbraucher arbeiten nebeneinander.
Eine Bordsteuerung für bestehende Boote, bei der vorhandene Wippschalter weiterverwendet werden und die manuelle Bedienung nicht von Internet, Cloud oder Smartphone abhängt.
Nicht mit WLAN, LTE oder Leiterplatten anfangen, sondern mit dem, was an Bord wirklich stört.
Ladegeräte, Instrumente, Sensoren und Verbraucher arbeiten nebeneinander.
Fällt App, Netzwerk oder Controller aus, darf die Bedienung am Boot nicht verschwinden.
Ein funktionierendes Schaltpanel muss nicht entfernt werden, nur weil zusätzliche Bedienmöglichkeiten entstehen sollen.
Deine vorhandenen Schalter bleiben erhalten. PELARON verbindet sie mit App, Bordnetz und Sensoren – ohne die manuelle Bedienung aufzugeben.
Das Tableau schaltet wie bisher. Control24 Pro schaltet daneben, misst und meldet. Die App zeigt und bedient – und fällt sie weg, gelten wieder die Schalter.
Keine Liste vermeintlich fertiger Funktionen. Drei Gruppen, ehrlich sortiert.
Die Programme für alle drei Rechner der Steuerung sind geschrieben und an einem Modell der Platinen geprüft, der Hauptrechner zuletzt mit 146 Prüfungen ohne Fehler. Auf echter Hardware läuft bisher nur der kleine Bluetooth-Empfänger, der die Victron-Geräte mithört.
Am NMEA-2000-Bus meldet sich die Steuerung als Gerät an und sendet Batteriebank, Kabinentemperatur und Schaltzustände, so dass der Plotter sie anzeigen kann. Schaltbefehle vom Bus nimmt sie bewusst nicht an. LTE ist nur für den Notfall da: Das Modem bleibt aus, solange WLAN da ist, und eine Nachricht ans iPhone geht nur, wenn die App nicht verbunden ist. Fernzugriff gibt es nur über das WLAN im Hafen, durch einen verschlüsselten Tunnel – nie über LTE.
Dazu kommt ein Wandgehäuse zum 3D-Druck, 380 × 345 × 145 Millimeter, mit Sockeln für die drei Platinen und Kabelverschraubungen oben; vorgesehen ist ASA.
Was die Steuerung schaltet, was sie nur überwacht – und was sie nie sperren darf.
PELARON Control24 Pro befindet sich in Entwicklung. Es ist derzeit weder ein verkaufsfertiges Produkt noch ein zertifiziertes Navigations-, Funk- oder Seenotgerät.
Keine Datumsversprechen, solange sie nicht belastbar sind. Der Stand wird hier fortgeschrieben.
Das Projekt ist ein Winterprojekt: Löten, Firmware und App entstehen in der Zeit, in der das Boot an Land liegt. Die Erprobung braucht das Boot im Wasser; die Frist ist der Kran im Frühjahr.
Eine Verkaufsfassung ist das erklärte Ziel: höchstens so groß wie A5 mit zwölf Kanälen, dazu eine große Fassung mit 24 über eine Erweiterungsplatine. Sie kommt erst nach dem Prototyp und einer Saison auf Bluebaerry; die CE-Prüfung und die Zertifizierung für NMEA 2000 gehören dazu. Einen Termin, einen Preis oder eine Vorbestellung gibt es dafür nicht.
Der Wert liegt gerade in der nachvollziehbaren Entwicklung. Warum die Steuerung so gebaut wird und was sie nicht ist, steht in der Hardware-Dokumentation — zweiundzwanzig Kapitel, für Segler geschrieben. Wer Anforderungen aus der eigenen Bordpraxis beisteuern will, ist willkommen.