Entwicklungstagebuch · Teil 48

Laufend geprüft

Entwicklungstagebuch, Teil 48 · 25. bis 27. Oktober 2026

Entwicklungstagebuch, Teil 48 · 25. bis 27. Oktober 2026

Drei Tage, zwei Schwerpunkte. Am Sonntag ging es um Fenster, die schmaler oder breiter werden — am iPad heute, am iPhone Duo später. Am Montag und Dienstag um die Webfassung: ein Passwort, das man vergessen kann, Uhrzeiten, Links aus E-Mails und Gerätenamen.

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Ein iPhone zum Aufklappen

Am Samstagabend hatte ich mir für den nächsten Tag vorgenommen zu prüfen, ob die App auch gestalterisch zum iPhone Duo passt, Apples erstem iPhone zum Aufklappen. Am Sonntagmorgen wurde bei Apple nachgelesen. Laut Apple läuft PELARON darauf auch ohne neuen Bau: zugeklappt neben Statusleiste und Kamera, aufgeklappt in vertrauter iPhone-Größe. Den großen Innenbildschirm richtig nutzen kann sie erst, wenn sie mit dem neuen System gebaut ist — und das passende Xcode läuft nur auf einem Mac mit Apple-Chip. Die Frage aus dem letzten Teil ist damit nicht kleiner geworden.

Beim Lesen des Quelltexts fiel aber etwas auf, das sich ohne Duo prüfen lässt: Wird ein Fenster am iPad schmaler oder breiter gezogen, tauscht die App ihren ganzen Rahmen — unten die Reiterleiste, links die Seitenleiste. Kurz vor sechs am Morgen habe ich es am iPad ausprobiert. Ein Artikel war halb erfasst, ich habe das Fenster schmal gezogen, und das Blatt war weg, mit allem, was ich getippt hatte. Mein Befund: Geöffnete Unterfenster verschwinden, die App springt innerhalb der Menüs beim Verbreitern planlos hin und her.

Jetzt wartet der Rahmen, solange ein Blatt offen ist, und beide Formen merken sich dieselbe Auswahl. Das betraf über fünfzig Stellen in der App. Unterwegs gab es einen Absturz, als ich zur Crew wechseln wollte — die Ursache war eine Bauform, die der Prüfer sogar verlangt hatte. Jetzt verbietet er sie.

Und eine Sache, die ich so nicht wollte: Ein Sprung aus der Bordzentrale in die Bordkasse legte sich als Vollbild über alles, unten war keine Leiste mehr, und breit gezogen kam keine Seitenleiste. Meine Vorgabe: Unten hat immer die Leiste zu sein, und beim Breitziehen hat sie nach links als Seitenleiste zu erscheinen. So ist es jetzt.

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Eins ist nicht zwei

Auf meinen Bildern vom iPad stand „1 Stauorte“ und „1 Orte“. Gesucht wurde dann überall, nicht nur dort: In der App waren es über hundert Stellen, an denen nach einer Eins die Mehrzahl stand, an ein paar sogar umgekehrt die Einzahl nach einer Zwei. Jetzt entscheidet eine Regel im Kern, und der Prüfer lässt keine neue Stelle mehr durch.

In der Webfassung sah es nicht besser aus, dort stand sogar „2 Eintragträge“. Auch das ist nachgezogen, mit einem eigenen Prüfer für die Webfassung. Gleich mitgenommen: deutsche Anführungszeichen, die mit einem geraden Zeichen geschlossen waren.

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Zu schmal

Am iPad mit Seitenleiste, aber nicht ganz breitem Fenster standen im Inventar zwei Tafeln so eng nebeneinander, dass „Ölfilter“ mitten im Wort getrennt wurde. Bisher entschied die App nur nach „schmal“ oder „breit“. Jetzt misst jede Tafel ihren Platz: Nebeneinander stehen zwei Tafeln erst, wenn jede mindestens 340 Punkt breit ist, kleine Felder nach einer eigenen, kleineren Grenze. Eine Kennzeichnung wie „Handlungsbedarf“ wird nie getrennt, sondern rutscht im Zweifel unter den Titel.

Dieselbe Messung lief dann über die Webfassung, in zehn Fensterbreiten. Getrennte Wörter gab es dort keine, dafür Knöpfe, die unter der Nachbarkarte verschwanden, und kleine Kennzeichen im Kartenkopf, die zum Oval gezogen waren. In der Mitgliederliste stand ein roter Kasten ohne Wort: „Zugriff entziehen“, rote Schrift auf rotem Grund. Jetzt steht dort rote Schrift ohne Fläche. Und die gesperrten Knöpfe aus dem letzten Teil sehen in der Webfassung jetzt genauso aus wie in der App.

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Passwort vergessen

Im letzten Teil stand ein richtiges „Passwort vergessen“ auf der Liste. Jetzt gibt es das: Unter „Anmelden“ steht „Passwort vergessen?“, der Server schickt eine E-Mail mit einem Link, der eine Stunde gilt und nur einmal. Wer damit ein neues Passwort setzt, wird auf allen Geräten abgemeldet. Wer angemeldet ist, ändert sein Passwort unter „Passwort ändern“ selbst. Es ist die erste E-Mail, die der Server überhaupt verschickt, als Absender info@pelaron.de. Die Datenschutzerklärung sagt, wie lange so ein Link aufbewahrt wird.

Aufgefallen ist die Lücke nur durch mein vergessenes Passwort. Geprüft werden die native App und die Webfassung laufend und kontinuierlich.

Der Weg in die Datenbank hatte seine Stolpersteine. phpMyAdmin setzt in das Abfragefeld schon etwas hinein, und das hing dann vor dem neuen Befehl; seitdem heißt es vor jedem Block: „Werte löschen“. Bei „Passwort ändern“ fand sich im Protokoll zuerst keine Spur. Zweimal wurde eine Ursache vermutet, ohne zu messen, und zweimal lag sie daneben. Erst eine Abfrage, die alle Möglichkeiten auseinanderhält, und ein zweiter Durchgang haben gezeigt, dass der Weg funktioniert. Warum der erste keine Spur hinterließ, ist offen.

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Uhrzeiten, Links und Namen

Beim Bauen fiel auf, dass die Webfassung die Uhrzeiten des Servers zu früh anzeigte. Der Server rechnet in Weltzeit, die Webfassung las das als Ortszeit — im Sommer zwei Stunden daneben, seit der Zeitumstellung am Sonntag eine. Eine Einladung stand damit kürzer gültig da, als sie war. Jetzt gibt es für alle Zeiten des Servers eine einzige Lesart. Und im Verlauf stehen keine Rohnamen wie „account.password.change“ mehr, sondern „Passwort geändert“.

Ein Link aus einer E-Mail — zum Zurücksetzen oder als Einladung — ging verloren, wenn pelaron.app auf dem Gerät noch nie gelaufen war: Beim ersten Besuch lud die Seite sich einmal neu, und der Link war weg. Am iPhone öffnet Mail den Link in Safari, genau dieser Fall. Jetzt lädt die Seite nur bei einem echten Update neu. Geprüft habe ich es in einem frischen Inkognitofenster von Chrome. Und wer über den Link kommt, sieht jetzt auch den Kopf der Karte, statt dass er unter der oberen Leiste verschwindet.

Ganz zum Schluss die Geräte: Unter „Aktive Sitzungen“ standen vier Einträge, alle „Dieses Gerät“. Welche Sitzung zu welchem Gerät gehört, war so nicht zu erkennen — und genau das will man wissen, wenn ein iPhone verloren geht. Jetzt schlägt die App einen Namen aus Browser und System vor, etwa „Safari · Mac“ oder „Safari · iPhone“, änderbar wie bisher. Alte, abgemeldete Einträge liegen zusammengeklappt darunter. Auch das steht jetzt so in der Datenschutzerklärung.

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Was bleibt

Der Mond auf dem iPhone und die gesperrten Knöpfe aus dem letzten Teil habe ich am Sonntagmorgen geprüft — bestanden. Alles, was in diesen drei Tagen gebaut wurde, ist auf den Geräten und am Server geprüft. Der Kern steht bei 1764 Prüffällen, ohne einen Fehlschlag.

Offen bleibt die Entscheidung über den Mac — an ihr hängen das iPhone Duo und alles, was mit dem neuen System gebaut werden muss. Ebenfalls offen: der Abgleich der nativen App mit dem Server.

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PELARON entsteht an Bord der Bluebaerry und am Schreibtisch in Erfurt. Fragen, Widerspruch und Fehlermeldungen sind willkommen.